Interessen jenseits alter Computer

Die Leidenschaft für alte Computer und Elektronikbastelei hat sich erst in den vergangenen Jahren entwickelt. Zwar war das Interesse für elektronische Schaltungen aufgrund des Modellbahnbaus schon viel länger vorhanden, jedoch so richtig zum Vorschein gekommen war es bis dahin nicht.
Ebenso die spätere berufliche Ausrichtung war nicht gerade förderlich, für das Entstehen dieses Hobbys.

Andere Interessen haben dagegen weit tiefere Wurzeln. Der Autor nimmt aber für sich in Anspruch, eine normale Kindheit erlebt zu haben und nicht, wie offenbar sehr viele andere Kinder seiner Generation, ein wahres Wunderkind zu sein.

Bücher gehörten schon immer zu den Begleitern des Autors. Waren es vor dem 7. Lebensjahr hauptsächlich Bilderbücher, wurden es dann später Bücher zum lesen, welche hauptsächlich ausgeliehen wurden. Utopische Literatur zählte dabei von Anfang an zu der meist Gelesenen.
Daraus erwachte dann ab ungefähr dem 10. Lebensjahr die Leidenschaft für alles rund um die Astronomie. Es wurden immer mehr Bücher wissenschaftlicher Natur gelesen und der Mond und die Sterne wurden intensiv beobachtet.
Dieses Hobby ist auch das Einzige, welches unter wissenschaftlichen Kriterien betrieben wurde und zum Teil noch wird.

Während einer Rundreise durch das Erzgebirge im Alter von 15 oder 16 Jahren fand der Autor in einem Lauf eines kleinen Baches in der Nähe von Freiberg einen recht großen und intensiv blau leuchtenden Stein.
Erst später wurde herausgefunden, daß es sich nicht um ein Gestein, sondern ein Mineral - das Fluorit - handelt.
Zu den gelesenen Büchern gesellten sich nun solche, welche sich mit der Mineralogie, der Geophysik und der Erdgeschichte im Allgemeinen befassen.
Die Leidenschaft für schöne Steine ist bis heute erhalten geblieben.

Spätestens nach dem 17. Lebensjahr und mit dem Ende der Schulzeit traten die meisten Interessen in den Hintergrund.
Es mußte ein vollkommen ungeliebter Beruf erlernt werden und auch der Versuch, durch Kollaboration eine akademische Ausbildung zu erlangen, scheiterte.
Das einzig Gute an dieser Zeit waren die Jahre des Wehrdienstes, nicht aus der inhaltlichen Sicht betrachtet, sondern aus der menschlichen.
Erst viele Jahre später, schon weit über 40 Jahre alt, entstand daraus das Interesse für militärische Bunkeranlagen; verbrachte doch der Autor eine Großzeit seines Wehrdienstes in einem Bunkerkomplex.


Zu den längst "erloschenen" Interessen zählen zum Beispiel die Herstellung von Obstweinen und die Aquaristik.

Viele Jahre wurde selbst Wein hergestellt. Zwar darf vergorener Obstsaft nur im Bundesland Hessen als Wein bezeichnet werden, aber das ist sicherlich sehr umstritten. Letztendlich tranken schon die alten Germanen Met und das ist nur ein anderes Wort für Honigwein.
Wer einmal selbstgemachten Hagebuttenwein getrunken hat, der wird wissen, daß dieser, wenn er jahrelang gereift ist, einem guten Portwein gleicht. Ganz wichtig bei der Ernte der Hagebutten ist dabei, daß diese, wie Schlehen oder auch Eisbeeren, schon dem Frost ausgesetzt waren. Nur dann wird die Glukose bzw. der Fruchtzucker freigesetzt.
Aber auch Apfelwein oder der Wein aus Sauerkirschen sind eine Köstlichkeit.
Wenn man ganz dicht an den Traubenwein heranreichen möchte, dann sind natürlich Stachelbeeren die allererste Wahl.

Vor fast 3 Jahrzehnten wurde mit dem Aufbau einer großen Modellbahnanlage im Maßstab 1:120 begonnen. Aufgrund mehrerer Umzüge und der immer weniger werdenden Freizeit wurde diese Anlage niemals fertiggestellt und befindet sich seitdem in einem unfertigen Zustand.
Die Idee zum Aufbau einer Modellbahn hat den Autor aber niemals losgelassen und nun hat er sich seinen Traum erfüllt und eine Miniaturanlage aufgebaut. Diese ersetzt natürlich nicht die ursprünglich geplante Anlage, stellt aber aus der Sicht des Autors eine sehr detailreiche und durchaus gelunge Modellandschaft dar.

Ein Aquarium beruhigt die Seele und läßt entspannen. Das stimmt.
Für die damaligen Verhältnisse besaß der Autor ein recht großes Aquarium, ca. 90 Liter fassend. Dieses Volumen ist nicht ausreichend, um einen autarken Lebensraum zu schaffen, welcher ein eigenes Mikroklima entfaltet. Daher bedurfte das Aquarium regelmäßiger Pflege, um dessen Schönheit zu bewahren.
Mit dem Beginn des Wehrdienstes war die Pflege nicht mehr möglich und das Aquarium wurde stillgelegt.
Heutzutage drückt sich der Autor in Baumärkten, welche in der Regel eine Zoologieabteilung besitzen, die Nase an schönen Aquarien "platt".

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