Zentraler Gefechtsstand 14 der LSK/LV in Fürstenwalde - Fuchsbau

Die monumentale Bunkeranlage "Fuchsbau" hat eine lange Geschichte, welche bis ins 3. Reich zurückgeht. Der Name "Fuchsbau" stammt aus diesen frühen Anfangsjahren.
1943 begann der Bau der Anlage, größtenteils durch Kriegsgefangene und Häftlinge des KZ-Außenlagers Ketschendorf (Sachsenhausen).
Schon Anfang 1944 ging der Bunker, welcher gasdicht war, als Schutzstaffel - Durchgangsverstärkerzentrale DVZ "Fuchsbau" in Betrieb. Am 23./24.04.1945 wurden alle Einheiten des Bunkers in Richtung Westen (Zossen) verlegt.

Nach Kriegsende stand die Anlage bis weit in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts leer und verlassen und würde weitgehend ausgeräumt, auf der Suche nach brauchbaren Materialien.

Erst danach begann die militärische Nutzung durch die NVA der DDR.

Für wesentlich ausführlichere und genauere Informationen wird auf die ausgezeichnete Homepage (Der "Fuchsbau" - Tarnname RADUGA) von Manfred Rassau ,Oberstleutnant a.D. der NVA, verwiesen.

Die hier gezeigten Fotos entstanden am 05.11.2011 in der Zeit von 11 Uhr 30 bis 16 Uhr 30. Der Autor nahm an einer 5-stündigen Sonderführung teil, die durch die komplette Anlage führte und auch Bereiche zugänglich machte, welche bei normalen Führungen nicht betreten werden.
Im Anschluß an die Bunkerführung durften die Teilnehmer sich frei und ungehindert im Außengelände bewegen. Dabei entstanden viele weitere sehr interessante Aufnahmen.
Die Fotos stellen nur einen kleinen Teil der entstandenen Aufnahmen dar und enthalten teilweise keine Detailbeschreibungen.

FRA134
FRA 134 Steffenshagen
TR301
TR 301 Wollenberg
ZGS14
ZGS14 Fuchsbau
MDI7001
MdI 7001 Freudenberg
Kunersdorf
Fernmeldebunker 448
Kolkwitz
GS-31 / 1. LVD